Langenhorner Rundschau, Juni.2021

Vom Glück und vom Unglück

Eine Betrachtung im Langenhorner Frühling von Michaela Frickmann.

[…]„Wenn mein Wille stark ist lasse ich das Handy also auf dem Küchentisch liegen und gönne meinem Hirn eine Pause. Dann sehe ich (im Diekmoor, Anm. RDD) Blätter sprießen, Vögel nisten, höre Insekten summen, rieche unterschiedlichste Blüten und Kräuter der verschiedenen Gärten und freue mich über diesen leichten Wind und die warme Sonne in meinem Gesicht. “ […]

[…]„Und nun kommen wir zum Unglück. Ich würde so gerne für den Erhalt der Natur kämpfen. Und für alle Dinge, die den Menschen die Natur wieder näher bringen. Aber ich kann nicht. Denn unglücklicherweise gibt es Menschen, die die Natur nicht so wahrnehmen wie ich es tue. Für die Insekten eklig sind; die grüne Wiesen zwischen den Wegen als Umwegmacher ansehen.“ […]

[…] „Ich kann gegen diese Menschen nicht ankämpfen, weil ich leider ihre Sprache nicht spreche. Der drohende Verlust „meiner“ Natur lässt sie unbeeindruckt, weil sie sie ganz einfach nicht wahrnehmen und die Tragik somit auch nicht nachempfinden können. Vielen Dank an all jene, die kämpfen. Die die Sprache der Anderen sprechen oder versuchen, sie sich anzueignen.“ […]

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