Vom »Rettet das Diekmoor!« zur Volksinitiative

Vom »Rettet das Diekmoor!« zur Volksinitiative

Was bisher geschah:
Im Sommer 2020 hat das Bezirksamt Hamburg-Nord die zuständige Behörde um Weisung durch den Senat gebeten, um für das Diekmoor einen Bebauungsplan zu entwickeln. Diese wurde im Februar 2021 erteilt, und nun sollen auf einem großen Teil der als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Fläche in einigen Jahren 700 Wohnungen entstehen. Das brachte die Langenhorner*innen und Kleingarten-Pächter*innen auf die Barrikaden, denn ihnen waren mit der Weisung von vornherein die Möglichkeiten eines Bürgerbegehrens, einer echten Mitgestaltung und die Chance eines Dialogs genommen.

Um darauf aufmerksam zu machen, welchen Verlust die Bebauung für die Natur, für Langenhorn und ganz Hamburg bedeutet, gründete sich die Bürgerinitiative »Rettet das Diekmoor!«. Zeitgleich wurde eine Volkspetition gestartet, um das Landschaftsschutzgebiet vor einer Zerstörung durch das geplante Wohnquartier zu schützen.

Schnell wurden Kontakte zu anderen Hamburger Initiativen geknüpft, die sich ebenfalls gegen die Bebauung und Versiegelung von Grünflächen engagieren. 16 Gruppen schlossen sich zusammen und meldeten gemeinsam Mitte September die Volksinitiative »Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!« beim Senat an. Und gemeinsam haben die Mitglieder dieses großen Bündnisses bis heute über 13.000 Unterschriften gesammelt.

Foto Credits:
Yvette Thormann (Laube), Hilmar Schulz (Libelle, Grashüpfer, Vogel). Alle anderen Fotos: »Rettet das Diekmoor!«

Was bisher geschah:
Im Sommer 2020 hat das Bezirksamt Hamburg-Nord die zuständige Behörde um Weisung durch den Senat gebeten, um für das Diekmoor einen Bebauungsplan zu entwickeln. Diese wurde im Februar 2021 erteilt, und nun sollen auf einem großen Teil der als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesenen Fläche in einigen Jahren 700 Wohnungen entstehen. Das brachte die Langenhorner*innen und Kleingarten-Pächter*innen auf die Barrikaden, denn ihnen waren mit der Weisung von vornherein die Möglichkeiten eines Bürgerbegehrens, einer echten Mitgestaltung und die Chance eines Dialogs genommen.

Um darauf aufmerksam zu machen, welchen Verlust die Bebauung für die Natur, für Langenhorn und ganz Hamburg bedeutet, gründete sich die Bürgerinitiative »Rettet das Diekmoor!«. Zeitgleich wurde eine Volkspetition gestartet, um das Landschaftsschutzgebiet vor einer Zerstörung durch das geplante Wohnquartier zu schützen.

Schnell wurden Kontakte zu anderen Hamburger Initiativen geknüpft, die sich ebenfalls gegen die Bebauung und Versiegelung von Grünflächen engagieren. 16 Gruppen schlossen sich zusammen und meldeten gemeinsam Mitte September die Volksinitiative »Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!« beim Senat an. Und gemeinsam haben die Mitglieder dieses großen Bündnisses bis heute über 13.000 Unterschriften gesammelt.

Foto Credits:
Yvette Thormann (Laube), Hilmar Schulz (Libelle, Grashüpfer, Vogel). Alle anderen Fotos: »Rettet das Diekmoor!«

Aus unserem Blog

Aus unserem Blog

Pressemitteilung der Volksinitiative „Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!“

/
Wir geben bekannt, dass wir die erste Stufe auf dem Weg zum Volksentscheid erreicht haben und (deutlich mehr als) die erforderlichen 10.000 Unterschriften am 20. Dezember 2021 um 16:00 Uhr im Rathaus abgeben werden.

Das Diekmoor als CO2-Speicher

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Das Diekmoor – ist es nun ein echtes Moor oder nur noch ein Name? Gibt es tatsächlich noch ein Diekmoor, das gerettet werden kann? Die Antwort darauf ist komplex, da es sich hier um Flächen handelt, die sich in sehr unterschiedlichen Zuständen befinden.

Volksinitiative – 11.000 Unterschriften in 9,5 Wochen

/
Ihr seid großartig! Nun haben wir schon 11.000 Unterschriften in 9 1/2 Wochen geschafft! Am 6. Dezember (Nikolaus) wollen wir fertig sein.

Pressemitteilung der Volksinitiative „Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!“

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Wir geben bekannt, dass wir die erste Stufe auf dem Weg zum Volksentscheid erreicht haben und (deutlich mehr als) die erforderlichen 10.000 Unterschriften am 20. Dezember 2021 um 16:00 Uhr im Rathaus abgeben werden.

Das Diekmoor als CO2-Speicher

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Das Diekmoor – ist es nun ein echtes Moor oder nur noch ein Name? Gibt es tatsächlich noch ein Diekmoor, das gerettet werden kann? Die Antwort darauf ist komplex, da es sich hier um Flächen handelt, die sich in sehr unterschiedlichen Zuständen befinden.

Volksinitiative – 11.000 Unterschriften in 9,5 Wochen

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Ihr seid großartig! Nun haben wir schon 11.000 Unterschriften in 9 1/2 Wochen geschafft! Am 6. Dezember (Nikolaus) wollen wir fertig sein.

Volksinitiative – 10.000 Unterschriften in 8,5 Wochen

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Wir haben 10.000 Unterschriften in 8,5 Wochen gesammelt! 13.000 Unterschriften sollen es werden, denn es gibt immer auch ungültige Unterschriften. Am 6. Dezember (Nikolaus) wollen wir fertig sein.

Mit dem Diekmoor zum Klimastreik, Fahrraddemo ab Langenhorn-Nord

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Wir haben die Wahl, uns gemeinsam Gehör zu verschaffen. Denn der Klimawandel steht nicht mehr vor der Tür, er hat in unserem Wohnzimmer Platz genommen. Steigt aufs Rad und macht mit. Gemeinsam zum Klimastreik in die Willy-Brandt-Straße!

Gemeinsamer Brief an Senat und Bürgerschaft

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20 Verbände und Initiativen aus Hamburg senden einen gemeinsamen Brief an Senat und Bürgerschaft. Die umfassende Reform des Klimaschutzgesetzes muss Chef*innensache werden und in einem krisenbedingt erheblich beschleunigtem Verfahren geschehen.

Pressemitteilung zur Volksinitiative RETTET HAMBURGS GRÜN – KLIMASCHUTZ JETZT!

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Heute um 15:00 Uhr haben wir die Volksinitiative „Rettet Hamburgs Grün – Klimaschutz jetzt!“ im Rathaus angemeldet.

Rettet Hamburgs Natur!

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Das Diekmoor muss als grüne Ausgleichsfläche für die inzwischen stark verdichtete Bebauung im gesamten Stadtgebiet erhalten bleiben! Dafür setzen wir uns ein! Ein Film über das Landschaftsschutzgebiet.

Klappertopf gegen Rasen

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Über 40 interessierte Besucher ließen sich einen Sonntag nachmittag lang von Mahin Abad Dar und Florian Seefluth zeigen, was einen Naturgarten ausmacht. Für „klassische“ Gärtner war der Anblick erst einmal ungewohnt, aber das scheinbare „Durcheinander“ an heimischen Wildpflanzen bietet ideale Bedingungen für unsere Insekten und Wildbienen.
Foto: Sabine Kofahl

Lokal – Global – Katastrophal: Umwelt und Partei

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Die grüne Bezirksfraktion Nord argumentiert: Das Baugebiet ist als solches seit 24 Jahren ausgewiesen, die Grünen demokratisch gewählt und damit zur Bebauung inklusive Aushebelung weitergehender demokratischer Rechte befugt.
Foto: Hilmar Schulz

Belügen und betrügen – Wie Grüne in Hamburg mit den Wählern umgehen

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Wenn man sich jetzt seitens der Grünen anschickt, das Diekmoor zu bebauen, so steht das im diametralen Gegensatz zum eigenen (aktuellen!) Wahlprogramm, das auf diese Weise lediglich noch als Vorlage für – allerdings bitterste - Satire und Comedy geeignet ist.

Die Geschichte vom lauen Lüftchen ODER Wer Spott sät, wird Sturm ernten

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Exklusiv hier im Blog: Wie aus Versprechen ganz schnell ein Sturm werden kann. Die Geschichte vom lauen Lüftchen.

Das Landschaftsschutzgebiet Diekmoor

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Im Diekmoor findet sich eine große Vielfalt an Ökosystemen in einem Verbund: Moorflächen, gesetzlich geschützte Biotope (Bornbach, Rückhaltebecken), Feuchtwiesen, Waldgebiete und Kleingärten.
Astrid Wronsky

Hilferuf im Briefkasten!

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Vor kurzem fand ich in meinem Briefkasten den Aufruf eines mir unbekannten, sehr besorgten Kindes. Sein Hilferuf hat mich tief berührt.
Foto von Quang Nguyen Vinh von Pexels

Warum „Bauen, Bauen, Bauen!“ falsch ist

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Nicht nur in Hamburg ist die Ansicht weit verbreitet, wegen des Mangels an preisgünstigen Wohnungen müsse der Wohnungsbau ausgeweitet, müssten möglichst viele Wohnungen gebaut werden.

Für den Erhalt der Stadtnatur in Hamburg

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Am 29. Mai protestierten wir unter dem Motto "Rettet Hamburgs Natur – Jeder Baum zählt!" mit vielen anderen Initiativen gegen die hamburgweite Naturvernichtung.

Parzelle 79: 600 Quadratmeter Zusammenhang

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Die fünf Kleingartenvereine im Diekmoor bilden zusammen mit den darin enthaltenen Mooren und dem Bornbach eine Fläche von etwa 52,5 Hektar. Das sind umgerechnet etwa 74 Fußballfelder. Damit ist es eines der größten noch zusammenhängenden Grüngebiete in Langenhorn. Deswegen können hier noch viele Tiere und Pflanzen leben – weil die Reviergrößen stimmen.

Honigbienen im Diekmoor

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Es summt, es schwirrt – den Bienen geht es gut und Daniel Untereiser ist zufrieden. Den Winter und das kalte Frühjahr haben seine Bienen gut überstanden. Jetzt scheint die Sonne, im Diekmoor blühen zahllose Pflanzen. Die Arbeiterinnen fliegen von früh bis spät aus, um Nektar zu sammeln.

Erste große Bündnisdemo – Rettet Hamburgs Natur!

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Erste große hamburgweite Bündnisdemo am 29.05.2021 - Rettet Hamburgs Natur! - Lautstark sagen wir NEIN zur weiteren Vernichtung des Grüns in Hamburg und JA zum sofortigen Planungsstopp für alle Bauprojekte, die Naturräume zerstören und verschaffen uns gemeinsam Gehör, Sichtbarkeit und „Gespräche auf Augenhöhe“ am 29. Mai auf dem Rathausmarkt! 

Exkursion im Diekmoor

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Am Freitag, dem 23.4.21, traf ich mich mit Katrin Knopp von der Nabu und Dr. Joachim Horstkotte, Biologe, im Diekmoor und Loki Schmidts Hausmoor.

Hamburg baut falsch

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Hamburg schafft es nicht, günstigen Wohnraum im Altbestand zu erhalten, dazu gibt es zahlreiche Beispiele in der Stadt.

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Bürgerinitiative

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Diekmoor in der Presse

Diekmoor in der Presse

Bauprojekt soll Diekmoor entlasten (Hamburger Wochenblatt)

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Auf dem ehemaligen Gelände eines Autovermieters in der Tangstedter Landstraße könnten neue Wohnungen entstehen. Das Gelände, auf dem sich die ehemaligen Bürogebäude des Autovermieters Europcar sowie größere Außenflächen befinden, liegt brach.

Grün! (Alstertal Magazin)

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Grün! Statt bauen, bauen, bauen! Grün ist nur noch ein Parteiname. Unsere einst grüne Stadt wird zu Beton. Mit üblen Folgen. Verlierer sind wir alle!

Hamburg: Wohnungsbau oder Klimaschutz? (ZDF-Länderspiegel)

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Das Diekmoor ist ein Landschaftsschutzgebiet und Naturidyll im Norden der Stadt. Ausgerechnet hier sollen 700 neue Wohnungen gebaut werden. Doch eine Bürgerinitiative will das verhindern.

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